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Freitag, 18. November 2016

[ #studie ] Bildungserfolg: Elternhaus wichtiger als Schule?

Studie: Der Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg ist größer als der von Schulen, Unterricht und Lehrern zusammen.

Eine Expertise von Prof. Dr. Anne Sliwka und Susanne Frank hat den Einfluss von Familienstrukturen auf das Bildungsverhalten von Kindern und Jugendlichen untersucht. Danach ist der Einfluss des Elternhauses auf den Bildungserfolg ist größer als der von Schulen, Unterricht und Lehrern zusammen. Wer Kindern unabhängig von ihrem sozialen, wirtschaftlichen oder regionalen Hintergrund dieselben Bildungschancen einräumen will, muss auch mit Familien arbeiten. Wenn Eltern in der Lage sind, die Bildung ihres Kindes optimal zu fördern, kann die kindliche Freude am Lernen bewahrt und Talent bestmöglich gefördert werden.

Eltern stärken. Aus der Studie: Obwohl Eltern in der Regel für ihre Kinder nur das Beste wollen, führt der Wunsch nach Schulerfolg nicht selten zu einem problematischen Leistungsdruck auf Kinder und Jugendliche. Andererseits gibt es Eltern, die – obwohl sie es wollen – nicht oder nicht ausreichend in der Lage sind, ihre Kinder in Bildungsfragen zu unterstützen.

Zwischen der heutigen Eltern- und der heutigen Schülergeneration liegt aufgrund massiver gesellschaftlicher Veränderungen ein Paradigmenwechsel in der Lehr-Lern-Kultur. Während vor ca. 30 Jahren die schulische Lehr-Lern-Kultur noch vom Paradigma der Wissensvermittlung bestimmt war, orientiert sich Schule heute am Paradigma kompetenzorientierten Lernens.


[SCHULtopia]⇒

Inhalt
Expertise
von Anne Sliwka und Susanne Frank 4
Einführung 4
voraussetzungen für den Bildungserfolg 6
Die Bedeutung der Familie 9
Wie kann Familie gute Lernausgangsbedingungen schaffen?  11
Schluss 20
Familie und Bildungserfolg: Anmerkungen zur Expertise
von Klaus Hurrelmann 22
Über die Autoren  27
Über die vodafone Stiftung  28

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