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Samstag, 29. Juli 2023

[ #demokratiebildung ] Wahlen und wählen


Informationen zur Politischen Bildung, Nr. 41. Seit dem Schuljahr 2016/17 liegt für die Sekundarstufe I ein neuer Lehrplan für das Fach „Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung“ vor, in welchem sechs Module für die Politische Bildung vorgesehen sind. 

Themenhefte. Die Schriftenreihe „Informationen zur Politischen Bildung“ legt zu jedem dieser Module ein Themenheft vor, das die Lehrerinnen und Lehrer bei der Umsetzung des Lehrplans im Unterricht unterstützen möchte.

Wahlen. Barbara-Anita Blümel beantwortet in ihrem Beitrag grundlegende Fragen wie „Warum sind Wahlen wichtig?“, „Welche Gremien werden gewählt?“, „Wer darf wählen und wer steht zur Wahl?“. Manfried Welan erläutert anschließend die Rolle des österreichischen Staatsoberhauptes, seine Befugnisse, das bisher praktizierte Amtsverständnis und geht auf aktuelle Reformdebatten ein. Besonders vor dem Hintergrund der letzten Bundespräsidentenwahl erlangte diese Debatte neue Aktualität. Im fachdidaktischen Beitrag stellt Christoph Kühberger Concept Cartoons als Instrumente für den Politikund Geschichtsunterricht vor und argumentiert für einen subjektorientierten Zugang zu Diagnostik und Methodik.

Die Unterrichtsvorschläge zeigen Möglichkeiten auf, wie bereits in der Sekundarstufe I verschiedene Wahlmotive und die wichtigsten Funktionen und Programmpunkte von politischen Parteien reflektiert werden können (Judith Breitfuß), welche gesellschaftspolitischen Merkmale Demokratien von Diktaturen unterscheiden (Isabella Schild), welche Bedeutung unterschiedliche Medien in modernen demokratischen Wahlkämpfen spielen (Adelheid Schreilechner) und wie Botschaften politischer
Werbung im Unterricht analysiert werden können (Elmar Mattle und Simon Mörwald). Ergänzend zu den Texten weisen Kästen mit Web- und Literaturtipps bzw. Arbeitswissen auf weiterführende Materialien oder ergänzende Informationsquellen hin.


  [ #SCHULtopia ]

Wahlen und wählen Informationen zur Politischen Bildung, Nr. 41 - 2017 - pdf.
[Google Search] ⇒ Wahlen und wählen
Nütze auch diesen oben stehenden Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link oder im Falle einer Verwaisung einen neueren und aktuelleren. Fast immer aber hilft er auch für zusätzliche Infos!
TIPP: Das ⇒ #Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.
Beachte dort auch weitere Informationen zum Thema unter "Nachschlagen A-Z".
29.7.23  [Letzte Aktualisierung, online seit 5.5.19]

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt verspricht mehr:

Inhalt
 Informationsteil
5 Barbara-Anita Blümel
 Parteien, Wahlen und Parlament
 in Österreich
14 Manfried Welan
 Die Wahl zum Bundespräsidenten/
 zur Bundespräsidentin
23 Christoph Kühberger
 Concept Cartoons für den Politik- und
 Geschichtsunterricht
51 Adelheid Schreilechner
 Meine Stimme ist umkämpft
62 Elmar Mattle und Simon Mörwald
 (Fast) alles ist erlaubt
 Für den Unterricht
30 Judith Breitfuß
 Simulationsspiel: Wen und was wähle ich?
39 Isabella Schild
 Demokratie und Pluralismus
 Grafiken, Tabellen, Materialien
4 Das politische System Österreichs
12 Timeline Wahlrechtsentwicklung
 in Österreich ab 1848
17 Gewaltenteilung
17 Aufgaben des/der BundespräsidentIn
19 Zusammensetzung des Europäischen Parlaments
20 Wie wird der Rat der Europäischen Union
 (Ministerrat) beschickt?
20 Wie werden EU-Kommissar/innen ernannt?
21 Wahlen auf verschiedenen politischen Ebenen
22 Aufbau der BundesschülerInnenvertretung
25 Vorteile der Arbeit mit Concept Cartoons
27 Fallbeispiel Geschichte
28 Fallbeispiel Politik
35 Die Grundfunktionen einer Partei
53 Wahlwerbung – Wozu?
54 Soziale Netzwerke
64 Wahlwerbung soll …
65 Formen der Wahlwerbung
70 AutorInnen

Dienstag, 25. Juli 2023

[ #demokratiebildung ] Politische Bildung in Zeiten des Populismus


Was bedeutet das für die politische Bildung in der Schule? Zeitgemäße Ansätze und Vorschläge der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Wie wichtig es ist, dass junge Menschen ein Verständnis für die zunehmend komplexer werdenden politischen Zusammenhänge entwickeln, ist in der letzten Zeit besonders deutlich geworden. Die politische Großwetterlage ist von Turbulenzen geprägt.

Für Deutschland belegt zum Beispiel die „Mitte-Studie“ der Friedrich-Ebert-Stiftung die Gespaltenheit der Gesellschaft in eine Mehrheit, die Weltoffenheit, Toleranz und Gleichwertigkeit will, und eine nicht ganz kleine Minderheit, die Abschottung, nationale Rückbesinnung und Ungleichwertigkeit fordert. Angst- und Bedrohungsrhetorik bezogen auf Zugewanderte, so die Befundlage, befördern die Vorbehalte dieser Minderheit, erzeugen Aufmerksamkeit und können die Attraktivität populistischer Inhalte weiter erhöhen. Die Ergebnisse der letzten Wahlen, das Erstarken des Populismus haben dies bestätigt.

Und vergessen wir nicht: 99,9 Prozent der Jugendlichen haben Zugang zum Internet. Neue Kommunikationsmedien bestimmen ihre Lebenswelt. Soziale Netzwerke werden gerade für junge Menschen zunehmend zum zentralen Ort auch der politischen Kommunikation. Die Politisierung, die politische Meinungsbildung junger Menschen erfolgt mehr denn je abseits vom traditionellen Politikbetrieb. Populisten haben das längst begriffen.

Für die politische Bildung in der Schule bedeutet das: Das Einbeziehen von sozialen Netzwerken, die konstruktive Auseinandersetzung mit ihnen, ist dringend geboten. Politische Bildung sollte also an der gesellschaftlichen Realität und der ganz konkreten Lebenswirklichkeit junger Menschen ansetzen. Wenn ihr das gelingt, kann der Populismus in Idee und Wirkung entschlüsselt und zurückgewiesen werden. Und damit ihr das zukünftig gelingt, muss sie deutlich gestärkt werden – nicht nur, aber auch in der Schule.

Vorschläge dazu findet man in den Beiträgen der Broschüre, veröffentlicht von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.

 [ #SCHULtopia ]⇒ 
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:

INHALT
Vorwort
10 Punkte
Frank Decker: Was ist Populismus?
Caren Marks: Stärkung von Demokratie und Toleranz
Sabine Achour: Im Zeitalter des Rechtspopulismus: Quo vadis,
politische Bildung?
Wolfgang Sander: Wo steht die schulische politische Bildung?
Probleme, Entwicklungen, neue Themen – ein Überblick
Rabih Merei: „Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden“
Boris Angerer, Götz Bieber, Michael Rump-Räuber: Politische
Bildung – Unterrichtsfach und Querschnittsaufgabe
Gabi Elverich: Zeitgemäße Ansätze politischer Bildung in der Schule
angesichts rechtspopulistischer Tendenzen
Felix Meißner und Vincent Villwock: Politische Bildung am
Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium, Berlin

Donnerstag, 29. Juni 2023

[ #demokratiebildung ] Politische Bildung: Der WählerInnenwille



Die Unterrichtsbeispiele - von LehrerInnen erarbeitet und erprobt - folgen einer einheitlichen Struktur: 

Die Kategorien Alterstufe, Lehrplanbezug und Unterrichtsziele erlauben die schnelle Verortung des Unterrichtsbeispiels. Methodisch-didaktische Vorbemerkungen geben Hinweise auf die Umsetzung im Unterricht. Die Einstiegsmöglichkeiten ins Thema (E) sowie die Arbeitsaufgaben (A) und die Materialien und Arbeitsblätter für die SchülerInnen lassen sich als PDF-Dateien einfach downloaden.

Die Onlineversion des Themenheftes "Der WählerInnenwille" bietet folgende Möglichkeiten:
  • Zugriff auf die Basisartikel des Heftes, die Rubrik Aus der Theorie für die Praxis sowie auf die Unterrichtsbeispiele
  • Ergänzung der Artikel durch Kästen, Tabellen und Infografiken
  • Vollständige Printausgabe als Download


[ #SCHULtopia ]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein Blick auf das Themenheft: Der WählerInnenwille

3 Einleitung

Informationsteil
5 Der WählerInnenwille – was ist das?
9 Barbara Steininger
Der Souverän und die Volksvertretung
20 Gabriele Melischek
Der publizierte WählerInnenwille
29 Günther Ogris, Aleksandra Ptaszynska
Der WählerInnenwille und wie man ihn erforscht
37 Ferdinand Karlhofer
Wählen mit 16: Erwartungen und Perspektiven
45 Peter Filzmaier
Ein unaufhaltbarer Sinkflug?
Wahlbeteiligung in Österreich und anderswo

Für den Unterricht
52 Reinhard Krammer
Aus der Theorie für die Praxis: Geschichtsdidaktik
und Politikdidaktik – zwei Seiten einer Medaille?
58 Herbert Pichler
Was bringt das Wählen mit 16?
63 Christian Reiner
Wie bilde ich mir meinen WählerInnenwillen?
72 Elfriede Windischbauer
Was wollen Wählerinnen?
77 Gerhard Tanzer
Der NichtwählerInnenwille

Wissenswertes, Grafiken, Tabellen
11 Mandatsverteilung im Nationalrat
13 Alter der Abgeordneten zum Nationalrat
17 Entwicklung des Wahlrechts in Österreich 1848–2007
18 Wahlrechtsreformen
21 Die Akteure der politischen Kommunikation
22 Nutzung von Tageszeitung und Fernsehen für die politische Information
22 Bedeutung der Massenmedien für Nationalratsabgeordnete
24 Empfehlungen der Enquete-Kommission für die Veröffentlichung von Umfrageergebnissen
25 Restriktionen für die Veröffentlichung von Umfragen in der EU
30 Die WählerInnenstromanalyse
31 Die Hochrechnung
32 Nationalratswahl 2006: Wahlpräferenz nach Erwerbsstatus
32 Nationalratswahl 2006: Wahlpräferenz nach Alter/Geschlecht
35 Von der WählerInnenregistrierung bis zur Stimmabgabe
36 Steckbrief einer Wahl in Österreich
36 Wie entsteht das Wahlergebnis der Nationalratswahl?
38 Wahlrechtsreform 2007
40 Wählen mit 16 – Pro und Contra
41 Politikinteresse und Wahlaltersenkung bei 15- bis19-Jährigen
43 Wahlsysteme in Europa
44 Wie wirken Wahlsysteme?
46 Wahlbeteiligungsraten in Österreich 2003–2006 im Vergleich
47 Parlamentswahlen in EU-Europa und den USA 2006
48 NichtwählerInnenmotive bei der Nationalratswahl 2006
51 E-Voting: Erhöhung der Wahlbeteiligung per Mausklick?
51 Politikkabine.at
55 Operationen des Geschichtsbewusstseins
56 Kompetenzbereiche
83 Glossar
86 Weiterführende Hinweise

Donnerstag, 24. November 2022

[ #demokratiebildung ] Schweigen ist nicht neutral


Menschenrechtliche Anforderungen an Neutralität und Kontroversität in der Schule.

Wahlen wie die anstehende Europawahl sind ein willkommener Anlass, politische Prozesse auch in der Schule zu erörtern. Aktuell sind jedoch viele Lehrer*innen verunsichert, was die Behandlung von Parteien und politischen Standpunkten betrifft: Wie sehr können sie sich positionieren, ohne das Neutralitätsgebot zu verletzen? Welche Bedeutung haben Begriffe wie das Kontroversitätsgebot aus dem Beutelsbacher Konsens? Sollen LehrerInnen diskriminierende Äußerungen, die im Unterricht fallen, tolerieren oder einschreiten?

Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt!

 [ #SCHULtopia ]⇒ 

Donnerstag, 11. August 2022

[ # demokratiebildung ] Handbuch zum vorurteilsbewussten Unterrichten an Volksschulen


Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen - Eine PDF-Publikation des Sir Peter Ustinov Institutes.

Das Sir Peter Ustinov Institut hat anerkannte Fachleute eingeladen, als Arbeitshilfe für Erziehende die Wirkungsweise von Vorurteilen zu beschreiben und Gegenstrategien aufzuzeigen. Das Ergebnis liegt nun in dieser Broschüre „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ vor. Sie wird, so hoffen die Initiatoren, vorurteilsbewusste Erziehung erleichtern und mit neuem Leben erfüllen.

Schon im Kindesalter können Betroffene Geringschätzung, Herabwürdigung und Diskriminierung erfahren. Dies ist der Boden, auf dem Selbstzweifel, Unsicherheit und letztlich auch Behinderung beim Lernen gedeihen, alles mögliche Ursachen dafür, dass Chancen auf ein erfülltes Leben und einen befriedigenden Arbeitsplatz geschmälert werden.

Diese Broschüre nimmt sich der Grundschulen/Volksschulen an – eine für die Sekundarstufe bestimmte Fassung ist in Planung. Sie versteht sich als Arbeitshilfe für Lehrkräfte sowie Vertreter und Vertreterinnen der Schuladministration. Sie soll das Bemühen um einen Unterricht und letztlich um eine Schule unterstützen, in der Kinder keine Geringschätzung, Herabwürdigung und Diskriminierung erleben.


 [ #SCHULtopia ]⇒ 

Lohnt sich ein Download? Zur Vororientierung: 

Inhalt
4 Friedrich Gehart: Vorwort
5 Gertraud Diendorfer: Einleitung

THEORETISCH-DIDAKTISCHE GRUNDLAGEN

7  Petra Wagner: „Dass jedes Kind dazugehört und alle Kinder gut lernen können …“
Die Bedeutung vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung für die Schule
16 Elfriede Windischbauer: Politisches – Interkulturelles – Geschlechtersensibles Lernen.
Überlappungen – Synergien – Spezifisches

LEHRPLANANBINDUNG

24 Hedwig Huschitt/Tamara Sturm-Schubert: Curriculare Situation in Deutschland.
Anknüpfungspunkte in den Lehrplänen
26 Elisabeth Nevyjel: Curriculare Situation in Österreich.
Anknüfpungspunkte in den Lehrplänen
28 Brigitte Glur: Curriculare Situation in der Schweiz.
Anknüpfungspunkte in den Lehrplänen

LEITIDEEN

31 Hedwig Huschitt/Tamara Sturm-Schubert: Leitideen für eine vorurteilssensible Schule

ANREGUNGEN FÜR DIE UNTERRICHTSPRAXIS

39 Hedwig Huschitt/Tamara Sturm-Schubert: Strategien für einen vorurteilsbewussten
Unterricht. Inhaltliche und methodische Planung von vorurteilsbewusstem Unterricht
43 Hedwig Huschitt/Tamara Sturm-Schubert: Vorurteilsbewusst mit Schulbüchern und
Materialien arbeiten. Das Thema „Vorurteile“ in Lehrbüchern
50 Elfriede Windischbauer: „Die Geggis“ von Mira Lobe. Toleranz-Erziehung am
Beispiel eines Kinderbuch-Klassikers
58 Elisabeth Nevyjel: „Es ist einfacher, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil“
(Albert Einstein). Tolerante Grundhaltung erleben anstelle von Vorurteilen
63 Brigitte Glur: Interreligiöses Lernen am Beispiel „Die Reise der Zikaden nach
Jerusalem“ von Helga Höfle und Verena Lenzen (3./4. Schulklasse)
67 Elisabeth Nevyjel: Anregungen für Schulbuchautorinnen und -autoren. Leitfaden für
die Gestaltung von Schulbüchern
70 Ausgewählte Materialien zum Thema
74 Autorinnen und wissenschaftlicher Beirat

Dienstag, 14. Juni 2022

[ #demokratiebildung ] Handbuch "Hate Speech" deutsch/englisch


Hate Speech ist heute in Europa eine der häufigsten Formen von Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

Besonders besorgniserregend sind die verstärkte Präsenz von Hate Speech im politischen Diskurs und die Tatsache, dass sie in der öffentlichen Sphäre und insbesondere im Internet bereits zur Gewohnheit geworden ist. Wenn das Inakzeptable beginnt, akzeptiert zu werden, zur „Norm“ wird, stellt das eine echte Bedrohung der Menschenrechte dar.
Service. Dies ist nur der Hinweis auf einen Beitrag eines hier verlinkten Weblogs, einer Website oder eines Downloads. Mehr erfährt man, wenn man den untenstehenden Links folgt! Nütze auch den Link „[Google Search] ⇒ “. Er liefert allenfalls einen aktuelleren Link im Falle einer Verwaisung und/oder auch zusätzliche oder aktuellere Infos!

 

 [ #SCHULtopia ] 

Montag, 16. August 2021

[ #demokratiebildung ] Was tun gegen Rechtsextremismus?


Rechtsextreme Strategien, um im öffentlichen Raum präsent zu sein, sind subtiler geworden. 

Ein erster wirksamer Schritt ist es, die Präsenz von Rechtsextremisten und deren Propaganda, Plakate und Schmierereien im öffentlichen Raum nicht zu dulden. "Entscheidung im Unterricht" zeigt, wie sich Jugendliche zivilgesellschaftlich gegen Rechtsextremismus engagieren können und welche (nicht-)staatlichen Hilfen es für Ausstiegswillige gibt.


Das Heft Entscheidung im Unterricht: Rechtsextremismus der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung liefert Material und Anleitung.


 [ #SCHULtopia ] 
Wa un gegen Rechtsextremismus?
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Inhaltsverzeichnis 
ENTSCHEIDUNG IM UNTERRICHT

Einleitung 4
Das Thema: Rechtsextremismus 6
Die Unterrichtsfilme im Überblick 13
Ziele und Methoden 15
Arbeitsblatt 1: Wer sagt was? 19
Arbeitsblatt 2: Was ist Rechtsextremismus? 20
Arbeitsblatt 3: Zwei Aussteigerinnen berichten 21
Arbeitsblatt 4: Warum werden Menschen rechtsextrem? 22
Arbeitsblatt 5: (Versteckte) Symbole und Botschaften 23
Arbeitsblatt 6: Dulden oder verbieten? 24
Arbeitsblatt 7: Ausstiege  25
Arbeitsblatt 8: Was tun? Aktiv gegen Rechtsextremismus 26

Sonntag, 24. Mai 2020

[ #demokratiebildung ] Gesetze, Regeln, Werte


Informationen zur Politischen Bildung, Themenheft 39

Das Themenheft 39 setzt sich mit „Gesetze, Regeln, Werte“ auseinander. Jede/r von uns ist mit Regeln und Normen konfrontiert, die es einzuhalten gilt. Am besten gelingt dies, wenn Regeln eine gewisse Sinnhaftigkeit aufweisen und wenn die davon Betroffenen diese auch – soweit als möglich – mitgestalten können. Daher soll dieses Thema auch anhand der Lebenswelt der SchülerInnen konkretisiert und analysiert werden.

Die fachwissenschaftlichen Artikel bieten einen Überblick zum politischen System, eingebettet in einen demokratiepolitischen Rahmen, und beschäftigen sich damit, wie man mit demokratiebildenden Werten als Grundlage unseres politischen Systems umgehen kann und wie man dieses auch jüngeren Schülerinnen nähe bringen kann. Die Unterrichtsbeispiele befassen sich einerseits sehr grundsätzlich mit dem Thema („Wozu brauchen wir Gesetze?“), andererseits mit spezifischen Werten auf Basis der Menschenrechte.


 [ #SCHULtopia ]⇒ 

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Inhalt

Informationsteil
5 Anton Pelinka
 Grenzen der Macht. Politik in Österreich
10 Silvia Kronberger
 Interkulturelle geschlechterbewusste Politische Bildung
16 Heinrich Ammerer
 Zum demokratiebildenden Umgang mit Werten, Normen und Gesetzen in jungen Lernaltern
50 Sabine Hofmann-Reiter
 Gleichstellung von Frauen und Männern
55 Philipp Mittnik
 Zum Spannungsverhältnis zwischen kultureller/religiöser Diversität und gesellschaftlichen Normen in Österreich
63 Stefan Schmid-Heher
 Deutschpflicht in der Pause?

Für den Unterricht
26 Simon Mörwald
 Wozu brauchen wir Gesetze?
35 Wolfgang Kirchmayr
 Wer soll Normen festsetzen?
44 Irene Ecker
 Gemeinsame Welt – Gemeinsame Werte?
51 Kampf um Frauenrechte
58 Extreme Auslegung des Islam
70 Deutschpflicht in der Pause?
73 AutorInnenverzeichnis
74 Weitere Materialien zu den Modulen im neuen Lehrplan Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung

Dienstag, 28. April 2020

[ #demokratiebildung ] Politisches Handeln im demokratischen System Österreichs


Mit dem Schuljahr 2016/17 tritt der neue Lehrplan Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung für die Sekundarstufe I in Kraft. 

Dieser ist modular aufgebaut und enthält auch sechs Module für die Politische Bildung. Ab Themenheft 38 beschäftigen sich daher sechs Hefte der "Informationen zur Politischen Bildung" mit jeweils einem Themenmodul des neuen Lehrplans. Aufgrund des neuen Lehrplans sind die Unterrichtsbeispiele in diesen Heften bereits für Sekundarstufe I, beginnend mit der 6. Schulstufe, aufbereitet.

Band 38 der "Informationen zur Politischen Bildung" beschäftigt sich mit den Möglichkeiten politischen Handelns und soll die SchülerInnen dazu befähigen, ihre politischen Interessen und Meinungen ausdrücken, bewusste und reflektierte Entscheidungen treffen und mit politischen Akteuren kommunizieren zu können. Dadurch soll die Teilnahme an Entscheidungs- und Meinungsbildungsprozessen unterstützt werden.

Die Themenhefte bieten für LehrerInnen einerseits verständliche fachwissenschaftliche Artikel, sowie fachdidaktische Beiträge zu den Neuerungen im Lehrplan, wie Kompetenzorientierung und konzeptuelles Lernen. Andererseits bieten die Hefte einen umfangreichen Teil mit Unterrichtsbeispielen, Materialien und kopierfähigen Vorlagen für die Unterrichtspraxis. Die Themenhefte werden von WissenschaftlerInnen und LehrerInnen gemeinsam erarbeitet und großteils vorab im Unterricht erprobt.


 [SCHULtopia]  
Ein Blick auf den Inhalt:
Kathrin Stainer-Hämmerle - Politisches Handeln in einer Demokratie
Thomas Hellmuth - Darf man das überhaupt? Politische Bildung in der Sekundarstufe I
Christoph Kühberger - Lernen mit Konzepten. Basiskonzepte in politischen und historischen Lernprozessen
Heinrich Ammerer - Was kann, darf, soll ich tun? Erste Begegnungen mit konventionellem und unkonventionellem politischem Handeln
Wolfgang Kirchmayr/Elmar Mattle - „Was hat das alles mit mir zu tun?“ - Denken und Handeln in
politischen Ebenen
Simon Mörwald - Angebote von politischen Organisationen nutzen
Wolfgang Buchberger - Partizipation in der eigenen Lebenswelt reflektieren

[ #konflikte ] Was bedeutet Streit in der Schule?


Konflikte sind normal, sie entstehen jeden Tag. Doch warum streitet man sich? Wie geht man damit um, wenn ein Streit zum Problem wird?

In einem Streit verändern sich Menschen. Ihre Wahrnehmung wird verzerrt. Das Trennende tritt in den Vordergrund. Der andere wird nicht mehr als Person, sondern nur noch als Gegner gesehen.
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Sonntag, 29. März 2020

[ #demokratiebildung ] Lehrbehelf: Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen


Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I (5. - 9. Schulstufe)

Das Handbuch „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ will Lehrkräften der Sekundarstufe I helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen. Als Arbeitsbehelf für den deutschsprachigen Raum setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten Lehrer/innen und Fachwissenschaftler/innen erarbeitet.

Das Sir Peter Ustinov Institut hat in Zusammenarbeit mit dem Demokratiezentrum und mit der Unterstützung des Vereins Respekt.net diesen Arbeitsbehelf für Lehrkräfte an Wiener AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Hauptschulen erarbeitet, der vorurteilsbewusste Bildungsarbeit unterstützt und ermöglichen soll. Er setzt sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen. Der Unterrichtsbehelf wurde von renommierten LehrerInnen und FachwissenschaftlerInnen erarbeitet.


[SCHULtopia]⇒

Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt:
4 Friedrich Gehart: Vorwort
6 Gertraud Diendorfer: Einleitung
9  Wolfgang Benz: Was sind Vorurteile und Feindbilder?
15 Josef Berghold: Vorurteile auf individueller Ebene
22 Anton Pelinka: Vorurteile auf gesellschaftlicher Ebene
27 Dietmar Larcher: Du sollst dir kein Bildnis machen.
Vorurteile in der Altersgruppe der Zehn- bis Vierzehnjährigen
35 Siegfried Frech und Elfriede Windischbauer:
Didaktische Leitprinzipien vorurteilssensiblen Unterrichtens
48 Josef Berghold und Kurt Messmer: Vorurteilsbeispiel Rassismus
Mit einem zusätzlichen Unterrichtsbeispiel von Siegfried Frech
63  Siegfried Frech und Dietmar Larcher:
Vorurteilsbeispiel Fremdenfeindlichkeit
76  Siegfried Frech: Vorurteilsbeispiel Ethnisierung
82  Angelika Königseder: Diskriminierung aufgrund von
religiöser Zugehörigkeit
94  Elfriede Windischbauer: Geschlechtersensibler Unterricht.
Eine Gratwanderung zwischen Doing und Undoing Gender
Mit einem zusätzlichen Unterrichtsbeispiel von Dietmar Larcher
107 Ausgewählte Materialien
110 Personenverzeichnis
Inhalt
THEORETISCH-DIDAKTISCHE GRUNDLAGEN
LEITPRINZIPIEN
ANREGUNGEN FÜR DIE UNTERRICHTSPRAXIS 4
Vorurteile können schon in früher Kindheit ihren Anfang nehmen und Kinder wie
Jugendliche gleichermaßen zu Tätern und Opfern machen.

Sonntag, 5. Mai 2019

[ #politische-bildung ] Demokratiebewusstsein


Demokratiebildung ist eine zentrale Aufgabe der Politischen Bildung und von enormer gesellschaftspolitischer Relevanz, denn Demokratie muss gelernt, beschützt und weiterentwickelt werden. 

Dies kann nur von demokratiepolitisch geschulten BürgerInnen auf Basis des Rechtsstaats und der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte erfolgen.

Im Rahmen von Politischer Bildung erfolgt eine Auseinandersetzung mit diesen demokratischen Werten ebenso wie der dafür notwendige Erwerb politischer Urteils- und Handlungskompetenz sowie Kritikfähigkeit. Daher beschäftigt sich das vorliegende Themenheft mit Möglichkeiten, wie Demokratiebewusstsein gestärkt und Demokratiebildung umgesetzt werden kann.

Heft 44 der Informationen zur Politischen Bildung widmet sich dem Stärken des Demokratiebewusstseins - welche Formen von Demokratie gibt es, wodurch sind Demokratien heute bedroht, wie kann das Wissen darüber, selbst mitwirken zu können, in Schule und Gesellschaft gefördert werden?

Fachwissenschaftliche Beiträge werden durch Unterrichtsbeispiele zum Thema Grundwert Solidarität, zu methodischen Zugängen zur Stärkung des Demokratiebewusstseins und zur Vermittlung des Potentials von Demokratie ergänzt.

 [ #SCHULtopia ]



Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf den Inhalt sagt mehr:
Inhalt
3 Einleitung
 Informationsteil
5 Martina Zandonella
 Demokratie ist nicht gleich
Demokratie
15 Dieter Segert
 Demokratiegefährdungen: ­Ursachen
und Gegenmaßnahmen
22 Wolfgang Buchberger
Demokratie lernen und leben im
 Rahmen schulischer ­Politischer Bildung
30 Petra Mayrhofer
 Schulgemeinschaft und
 Schuldemokratie in Österreich
59 Stefan Schmid-Heher/Georg Lauss
Was schätzen wir an der Demokratie?
 Ein Unterrichtskonzept in drei
 Bausteinen
 Für den Unterricht
37 Elmar Mattle/Simon Mörwald
Ich bin nicht alleine auf der Welt!
Der demokratische Grundwert Solidarität
im Politikunterricht
49 Lara Möller
Methodische Zugänge zur ­Stärkung des
 Demokratiebewusstseins
 Grafiken, Tabellen, Materialien
8 Demokratisierungswellen
9 Demokratiekriterien nach Freedom House
11 Spektrum von politischen Herrschafts-
 systemen
12 Beteiligung im Schulkontext
13 Zustimmung zur Demokratie als bester
 Regierungsform
13 Drei Einstellungsmuster in Zusammenhang
mit Demokratie
19 Entwicklung der Wahlbeteiligung in
Osteuropa
26 Demokratische Grundwerte
31 Gremien der Schulpartnerschaft
32 Kompetenzverteilung in den Gremien
der Schulpartnerschaft
34 Aufbau der BundesschülerInnenvertretung
36 Organisation und Aufbau eines
 SchülerInnenparlaments
52 Mentimeter „Demokratie“
57 Arbeitswissen Merkmale einer Demokratie
64 Arbeitswissen Parlamentarismus
65 Arbeitswissen Merkmale der Staatsform
Demokratie
66 Arbeitswissen Gleichheit
67 Arbeitswissen Mitbestimmung
71 Glossar
72 AutorInnen

Montag, 13. August 2018

[ #geschichte ] Politische Bildung to-go: App Erinnerungsorte


Politische Bildung to-go: Die Apps  für Smartphone und Tablet-PC machen Politik multimedial erlebbar. Eine Online-Datenbank Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus steht als kostenlose App für das iPhone zur Verfügung. 

Die App Erinnerungsorte der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb umfasst mehr als 200 Erinnerungsorte mit Informationen über Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmalen sowie Bildungsstätten und Initiativen, die an Menschen erinnern, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordet wurden oder umgekommen sind.

Die Orte werden anhand eines Kurztextes und mit Hinweisen zum pädagogischen Angebot vorgestellt, außerdem sind Informationen zu Ansprechpartnern, Anfahrt und Öffnungszeiten angegeben. Durchsucht werden kann die Datenbank nach Typen (Museum, Bildungsstätte etc.) Titel, (deutschem) Bundesland oder nach (deutschem) Ort und (deutschem) PLZ. Auch eine lokale Suche von Erinnerungsorten in der näheren (deutschen) Umgebung ist möglich.

Android. Das Online-Portal erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es zielt jedoch darauf ab, einen möglichst umfassenden Überblick über die verschiedensten Orte und Einrichtungen zusammenzutragen. Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut und soll in den nächsten Monaten auch für Android verfügbar sein. Sie basiert auf der Webseite www.bpb.de/erinnerungsorte und ist ein Produkt der deutschen Bundeszentrale für politische Bildung. Hinweise und Vorschläge zu Erinnerungsorten, Initiativen oder Online-Angeboten werden unter erinnerungskultur@bpb.bund.de entgegengenommen.

 [ #SCHULtopia ] ⇒ 

Donnerstag, 17. Mai 2018

[ #schulpartner ] Institutionen der Schuldemokratie


Die Schulgemeinschaft beziehungsweise Schulpartnerschaft wird in Österreich als das Zusammenwirken von LehrerInnen, Erziehungsberechtigten und SchülerInnen definiert.

Rechtsquelle. Der Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) ist ein gesetzlich verankertes Gremium für mittlere und höhere Schulen in Österreich. Die Zusammensetzung und Befugnisse sind im Schulunterrichtsgesetz (SchUG) § 64 geregelt. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgabe erfolgt in den unterschiedlichen Gremien der Schulgemeinschaft: Klassenforum, Schulforum und Schulgemeinschaftsausschuss. In den Gremien der Schulpartnerschaft sind alle Mitwirkenden (Erziehungsberechtigte, SchülerInnen und LehrerInnen) unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft wahlberechtigt.

Material. Ein als PDF herunterladbares Paper des Demokratizentrums Wien informiert über die wesentlichen Bestandteile der österreichischen Schulpartnerschaft. Das Unterrichtsministrium hat ebenfalls eine Broschüre für die Elternvertreterinnen aufgelegt. Die Bundesschülervertretung informiert ihrerseits über Rechte und Pflichten.

[ #SCHULtopia ]  

Inhaltsverzeichnis - Wissenswertes für ElternvertreterInnen
1  Vorwort der Bundesministerin
2  Inhaltsverzeichnis
3  Erziehung: Gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule
4  Wie können sich Eltern in der Schule einbringen?
5  Wo gibt es welches Gremium? Grafik: Welche Art der Elternbeteiligung in welcher Schule?
6  Zusammenarbeit von Eltern und Schule im Rahmen der Schulpartnerschaft
8  Grafik: Wie setzen sich welche Gremien zusammen?  Checkliste für die Wahl der Klassenelternvertreter/innen
1 0   Aufgaben des/der Wahlvorsitzenden
1 1   Protokoll über die Wahl der Klassenelternvertreter/innen und Stellvertreter/innen Bekanntgabe des Wahlergebnisses für das Schuljahr
1 2   Aufgaben des Klassenforums
1 3   Aufgaben des Schulforums
1 4   Aufgaben des Schulgemeinschaftsausschusses (SGA)
1 6   Gegenüberstellung der Aufgaben von Klassen- bzw. Schulforum und Schulgemeinschaftsausschuss
1 7   Zusammenarbeit von Eltern und Schule außerhalb der schulpartnerschaftlichen Gremien
1 8   Aufgaben des Elternvereins
2 0   Terminplan
2 2   Rechtliche Grundlagen
2 9   Zuständigkeit bei schulischen Problemen, Schulbahnberatung und schulrechtlichen Fragen
3 0   Wichtige Adressen